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  • Weihnachtsmarkt Stuttgart, © Stuttgart-Marketing GmbH / Jean-Claude Winkler
  • Genuss, © SMG / Annette Sandner
  • Zwiebelrostbraten, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Stuttgarter Weindorf, © Stuttgart-Marketing GmbH / trickytine
  • Weinberge Stuttgart, © Nicole Hagemann
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Pressemappe Genuss

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Weihnachtliches Stuttgart

Vom traditionellen Weihnachtsmarkt bis zur modernen Weihnachtsbeleuchtung

Im Winter laden zahlreiche Attraktionen Einheimische und Touristen zum Verweilen und Genießen ein. Glühwein, Punsch und Lebkuchen gehören genauso zur Weihnachtszeit wie stimmungsvolle Lichter und adventliche Geschichten. All das gibt es in Stuttgart zu entdecken, wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden. 

Glanzlichter Stuttgart
Seit dem Winter 2018 sorgen die „Glanzlichter Stuttgart“ für eine außergewöhnliche und zauberhafte Weihnachtsatmosphäre in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Herzstück der Installationen sind bis zu acht Meter hohe Lichtskulpturen auf dem Schlossplatz, die acht touristische Highlights der Stadt repräsentieren, darunter beispielsweise das Stuttgarter Rössle, Mercedes-Benz Museum, das Porsche Museum und den Fernsehturm. Mit Einbruch der Dunkelheit werden die Figuren auf dem Schlossplatz zum Leben erweckt: Zu jeder halben Stunde erleben die Besucher eine außergewöhnliche Licht- und Soundshow vor der stimmungsvollen Kulisse des Neuen Schlosses. Und auch zwischen den Soundshows dürfen sich die Besucher auf außergewöhnliche Lichteffekte freuen. Die in der Mitte des Platzes befindliche Jubiläumssäule zeigt sich als illuminiertes Highlight und als Herzstück des Schlossplatzes – sie ist festlich beleuchtet und mit tausenden Lichtern geschmückt. Im Rahmen der „Glanzlichter Stuttgart“ wird neben den Lichtkunstwerken auf dem Schlossplatz auch die 1,2 km lange Königstraße – Deutschlands längste Fußgängerzone – illuminiert. Rund 110 Bäume mittig der Einkaufsstraße sind mit zigtausenden LED-Lampen eingekleidet und lassen diese Abend für Abend in einem warm-weißen Licht erstrahlen. 
Weitere Informationen unter: www.glanzlichter-stuttgart.de

Stuttgart Weihnachtstour 
Auch diesen Advent dreht die „Stuttgart Weihnachtstour“ wieder ihre Runden durch Stuttgart. Die 45-minütige kurzweilige Rundfahrt im festlich dekorierten Doppeldeckerbus sorgt für eine besondere Stimmung – zu hören gibt es adventliche Anekdoten aus Stuttgarts Vergangenheit und Gegenwart. Besonders schön: Von den Anhöhen rund um Stuttgart bieten sich herrliche Aussichten auf die hell erleuchtete Innenstadt. Die weihnachtliche Citytour verkehrt zwischen dem 24. November und 23. Dezember 2021. Auch von Gruppen oder Firmen kann die Stuttgart Weihnachtstour für Weihnachtsfeiern gebucht werden.
Weitere Informationen unter www.stuttgart-citytour.de 

Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Vom 24. November bis 23. Dezember 2021 findet der Stuttgarter Weihnachtsmarkt statt. Mit rund 290 Ständen und einer über 300-jährigen Tradition zählt er zu den schönsten Deutschlands und zu den ältesten und größten in Europa. 1692 wurde er erstmalig urkundlich erwähnt, seine Wurzeln reichen aber weiter zurück. Vom Neuen Schloss und Königsbau über den Schillerplatz mit Altem Schloss und Stiftskirche bis zum Marktplatz erstrecken sich die Weihnachtsmarktbuden. Ob Nikolaus mit weißem Rauschebart, traditionelle Krippenfiguren oder prächtige Winterlandschaften – in Stuttgart begeistern besonders die liebevoll geschmückten Dächer der einzelnen Buden. Besucher sowie eine Jury küren jedes Jahr die schönsten Weihnachtsmarktstände. Für den traditionellen schwäbischen Weihnachtsgenuss sorgen zahlreiche Spezialitäten und Köstlichkeiten: Der Springerle-Stand auf dem Marktplatz ist seit über einem Jahrzehnt auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Neben den Modeln, den Hohlformen aus Holz, wird hier auch das spezielle Anisgebäck angeboten. Das Hutzelbrot, ein süßes Früchtebrot aus dunklem Brotteig, darf natürlich bei keinem Weihnachtsmarkt-Bummel durch Stuttgart fehlen. Weihnachtliche Mitmach-Aktionen, eine echte Mini-Dampflok und die Tiere in der lebenden Krippe bringen auch Kinder zum Staunen. 
Das Stuttgarter Rathaus verwandelt sich während der Adventszeit in einen überdimensionalen Adventskalender. Täglich wird ein „Türchen“ geöffnet und so erscheinen nach und nach die Wappen der Stuttgarter Stadtbezirke. Die Eröffnung des Stuttgarter Weihnachtsmarktes findet am 24. November um 18 Uhr im Renaissance- Innenhof des Alten Schlosses statt. An jedem Abend erklingt in diesem Innenhof auch das Weihnachtskonzert. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist Montag bis Donnerstag von 10 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 10 bis 22 Uhr, sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet. 
Weitere Informationen unter: www.stuttgarter-weihnachtsmarkt.de 

Christmas Garden 
Wer eine Leidenschaft für Architektur, Natur und zeitgenössische Lichtkunst hat, wird im Christmas Garden Stuttgart finden, was er sucht. Im Winter verwandelt sich die Wilhelma in eine romantische Märchenlandschaft mit glitzernden Lichtattraktionen und audiovisuellen Effekten. Der etwa zwei Kilometer lange Rundweg führt die Besucher zum Beispiel an leuchtenden Tierskulpturen und Laseranimationen im Mammutwald vorbei. 
Weitere Informationen unter: www.christmas-garden.de/stuttgart 

Noch mehr weihnachtliche Angebote sowie Weihnachtsmärkte in der Region finden Sie unter www.stuttgart-tourist.de 
 

(639 Wörter im Artikel)

Genuss-Region Stuttgart

Von traditionellen Festen bis zu internationaler Sterneküche

Ob Haute Cuisine oder schwäbische Spezialitäten, feine Weine oder erfrischende Biere, feiern auf traditionellen Festen oder wandern in den Weinbergen – in der Region Stuttgart lässt sich Genuss auf vielerlei Weise entdecken und erleben. 

22 Sternerestaurants gibt es in der Region Stuttgart, allein sechs davon in der Landeshauptstadt selbst: Zauberlehrling, Hupperts, Délice, Speisemeisterei, Wielandshöhe, und 5. Am höchsten, zumindest geografisch gesehen, strahlt der Stern über der „Wielandshöhe“. Dort oben genießt man nicht nur gutes Essen, sondern auch einen wunderbaren Blick in den Stuttgarter Talkessel. Auch außerhalb des Talkessels kommen Genießer in insgesamt 16 Sternerestaurants auf ihre Kosten. Zum Beispiel in Fellbach: Zwei Ein-Sterne-Restaurants und das 2021 mit dem zweiten Stern prämierte Restaurant „Goldberg“ machen den Ort nordöstlich von Stuttgart zu einem Mekka für Gourmets. Der Restaurantführer Gault&Millau kürt Vincent Klink, den Spitzenkoch der Wielandshöhe zum Gastronomen des Jahres 2021. Zudem haben 16 Gourmettempel in der Region Stuttgart vom Guide Michelin den kulinarischen Ritterschlag erhalten. 

Nicht mit einem Stern ausgezeichnet, aber ausgezeichnet gut ist die regionale, schwäbische Küche. An Maultaschen, Gaisburger Marsch oder Linsen mit Spätzle führt in der Region Stuttgart kein Weg vorbei. Zusammen mit Rostbraten, Kartoffelsalat, Kässpätzle und Ofenschlupfer gehören sie zu den beliebtesten schwäbischen Gerichten. In einigen von ihnen hat sich die schwäbische Sparsamkeit in ihrer schönsten Form manifestiert: Was vom Tage übrigbleibt, landet im Suppentopf oder versteckt sich unter einer Teighülle. Um die Entstehung der schwäbischen Maultasche, die von der EU in ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt ist, ranken sich viele Legenden. Eine besagt, dass die Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn, daher auch der Name Maultasche, in der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten wollten. Kurzerhand versteckten sie die verbotene Speise vor den Augen des Herrn in einer Teighülle. Das brachte der Maultasche auch den volkstümlichen Beinamen „Herrgottsb’scheißerle“ ein.
Beliebtester Snack ist die Brezel, die zu jeder Tageszeit – mit Butter oder pur – gegessen wird. Angeblich entstand sie aus der Not heraus. Um seiner Hinrichtung zu entgehen, sollte ein Bäcker im 15. Jahrhundert ein Gebäck erschaffen, durch das drei Mal die Sonne scheint. 

Am besten genießt man die schwäbischen Spezialitäten in den traditionellen Weinstuben oder temporären Besenwirtschaften der Weingärtner. Als Zeichen, dass geöffnet ist, hängt ein Besen an der Tür. Ausgeschenkt wird dort nur der hauseigene Wein, der aus den für die Region typischen Henkelgläsern getrunken wird. 

Gefeiert wird unter anderem auf dem bekannten Cannstatter Volksfest, hier versorgen die großen Stuttgarter Brauereien die Gäste in ihren Bierzelten mit dem beliebten Gerstensaft. Darüber hinaus finden alljährlich noch viele weitere traditionelle Feste in der Region Stuttgart statt, wie das Filderkrautfest oder das Stuttgarter Weindorf. 

(418 Wörter im Artikel)

Kaffee, Wein und Schokolade

Regionale Produkte und schwäbische Köstlichkeiten

In der Region Stuttgart weiß man zu genießen. Galt Stuttgart früher als Schokoladen-Hauptstadt Deutschlands, ist ihr Ruf als Weinbauregion heute bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 

Auch wenn es heute fast in Vergessenheit geraten ist, zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Stuttgart „Schokoladenstadt“. Waldbaur – bekannt für seine Katzenzungen –, die Schokoladenfabrik Moser-Roth und Eszet waren hier ansässig. Bis heute überdauert hat Ritter Sport. 1912 gründeten Alfred Eugen Ritter und seine Ehefrau Clara in Stuttgart-Bad Cannstatt eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. 1930 zog das Unternehmen aus Platzgründen nach Waldenbuch, wo auch heute – über 90 Jahre später – noch der Firmensitz ist. Auf Clara Ritter geht auch das quadratische Format zurück. Sie hatte die Idee, eine Schokolade zu produzieren, die ohne zu brechen in jede Sportjacke passt und dennoch das gleiche Gewicht wie eine Langtafel hat – der damalige Name „Ritter’s Sport Schokolade“ war geboren.

Stuttgart steht nicht nur für Schokoladen-, sondern auch für ausgezeichneten Kaffeegenuss. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bringt Gustav Hunzelmann den Kaffee nach Stuttgart: In der Königstraße 45 eröffnet er seine eigene Kaffeerösterei. Das Unternehmen expandiert und zieht 1968 in einen hochmodernen Neubau in Stuttgart-Degerloch. Heute führt Martina Hunzelmann, die Enkeltochter des Firmengründers, mit großem Erfolg das Unternehmen. Neben Kaffee und zwei Holanka-Kaffeebars in Stuttgart betreibt Hochland seit 2010 seine eigene Chocolaterie.

Ob Hopfen- oder Rebensaft – die Region Stuttgart punktet mit beidem. Die Familienbrauerei Dinkelacker, gegründet von Carl Dinkelacker, braut seit mehr als 130 Jahren in Stuttgart. Als Erster in Stuttgart braut er im Jahr 1900 ein Bier nach Pilsener Brauart, heute als CD-Pils bekannt. Ein paar Jahre früher gründete Ernst Immanuel Wulle seine gleichnamige Brauerei. 1971 übernimmt Dinkelacker Wulle und 2008 kehrt auch das Kultbier „Wulle“ wieder auf den Markt zurück. 

Unumgänglich in der Region Stuttgart ist das Thema Wein. Die Auswahl reicht von Lemberger bis Syrah und von Chardonnay bis Riesling. Als einzige deutsche Großstadt verfügt die Landeshauptstadt Stuttgart über ein stadteigenes Weingut mit einer Rebfläche von rund 16 Hektar, verteilt auf neun verschiedene Lagen. Insgesamt stehen in Stuttgart auf 420 Hektar Fläche Reben, womit die baden-württembergische Landeshauptstadt neben Wien zu den Städten mit dem meisten Weinbau gehört. Für alle, die die regionalen Weine auch daheim genießen möchten, gibt es zum Beispiel bei Feinkost Böhm, in der Markthalle und bei der Weinhandlung Kreis eine große Auswahl.

Die Weinberge prägen auch das Landschaftsbild in der Region und blicken auf eine lange Tradition zurück. Eben jene lockte Georg Christian Kessler 1826 nach Esslingen, wo er die erste Sektkellerei – heute Deutschlands älteste – gründete. 

Zu der Weinbautradition gesellt sich ein Trend: Das Brennen von Whisky. In der Region Stuttgart gibt es bereits zahlreiche Destillieren, in denen das flüssige Gold hergestellt wird. In Stuttgart war Günther Busch der Erste, der sich an den schwäbischen Single Malt herangewagt hat. In fünfter Generation wird in seiner Familie Hochprozentiges destilliert, Buschs Brennerei ist damit die älteste in Stuttgart.
Neben dem Whisky ist Gin in der Vergangenheit immer populärer geworden. Mittlerweile werden auch einige der Wacholderschnäpse in der Region Stuttgart produziert. Vorreiter unter den Stuttgarter Gins war der Applaus Stuttgart Dry Gin. Er enthält insgesamt 24 ausgewählte Botanicals und wird von Hand hergestellt. Der Ginstr Stuttgart Dry Gin ergänzt die regionalen Sorten seit 2016. 46 Botanicals wurden darin verarbeitet, das Aroma ist frisch und fruchtig mit leichten Rosmarinnoten. 2018 hat der Ginstr die Goldmedaille des World-Spirits Award gewonnen und ist Preisträger der „Gin & Tonic Trophy“ der IWSC (International Wine & Spirit Company) in London.

Eine EU-weit geschützte Spezialität wächst auf den Fildern: das Filderspitzkraut. Seit Jahrhunderten wird die geschmackvolle Variante des weißen Kopfkohls auf der Filderhochebene angebaut, denn sie wächst nur auf diesen guten Lösslehmböden. Verarbeitet wird die regionale Spezialität zum Beispiel zu Sauerkraut, Krautwickeln oder Krautkuchen, die unter anderem beim jährlichen Filderkrautfest in Leinfelden-Echterdingen genossen werden können. 

(624 Wörter im Artikel)

Die Stuttgarter Feste

Stuttgart lädt zu seinen großen Festen ein

Traditionell werden in der baden-württembergischen Landeshauptstadt viele Feste gefeiert. Den Auftakt bildet alljährlich das Stuttgarter Frühlingsfest, mit dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt endet die jährliche Feste-Saison. 

Stuttgarter Frühlingsfest 
Traditionelle Karussells, hochmoderne Fahrgeschäfte und gemütliche Festzelte tummeln sich im Frühling auf dem Cannstatter Wasen. Jährlich (fällt 2021 leider aus) findet in Stuttgart Europas größtes und attraktivstes Frühlingsfest statt und ist besonders für Familien ein Highlight. Rund 240 Schausteller, Festwirte und Marktkaufleute sorgen drei Wochen lang für beste Unterhaltung. 

Stuttgarter Sommerfest
Flanieren, schlemmen, genießen, tanzen – das elegante Open-Air-Fest wird jedes Jahr Anfang August (fällt 2021 leider aus) auf dem Schlossplatz und im Schlossgarten rund um den Eckensee gefeiert. Weiße Pagoden und stimmungsvolle Lichterketten sorgen für das besondere Flair des edlen Stadtfestes. Neben dem vielfältigen Musikprogramm – von Rock über Soul bis hin zu lateinamerikanischen Rhythmen – verwöhnen rund 30 Gastronomen die Besucher mit einem breiten Gourmet-Angebot.

45. Stuttgarter Weindorf
In den stimmungsvoll dekorierten Lauben werden hervorragende württembergische Weine ausgeschenkt (2021 finden Aktionen und virtuelle Angebote statt). Ob Trollinger, Spätburgunder oder Riesling – die Auswahl fällt schwer. Rund 30 Wirtinnen und Wirte verteilen sich auf dem Markt- und Schillerplatz. Neben regionalen Tropfen servieren die Wirtinnen und Wirte auch schwäbische Spezialitäten wie Kässpätzle, Maultaschen, Schupfnudeln mit Sauerkraut und vieles mehr. Auch die Jungwinzer der Region Stuttgart sind im 45. Jahr des Weindorfs wieder mit dabei – eine gute Möglichkeit für die Besucher, sich durch die kreative, junge Weinszene zu probieren. Um den Fokus noch stärker auf das Thema Wein zu legen, gibt es in diesem Jahr erstmalig eine Weinmeile.

175. Cannstatter Volksfest
17 Tage lang geht's um die 26 Meter hohe Fruchtsäule – das Wahrzeichen des 1818 ursprünglich als Erntedankfest gegründeten Cannstatter Volksfestes – rund (fällt 2021 leider aus). Mit seinen zahlreichen Fahrgeschäften zählt es mittlerweile zu den größten Volksfesten der Welt. Die Wildwasserbahn, das Riesenrad und der bunte Krämermarkt begeistern Millionen von Besuchern. In den großen Bierzelten der Stuttgarter Brauereien, die jeweils bis zu 5.000 Besuchern Platz bieten sowie in den Landbrauereizelten und Biergärten läuft der Bierhahn nahezu ununterbrochen und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Den Auftakt bildet jedes Jahr der große Volksfest-Umzug mit prächtig dekorierten vier- und sechsspännigen Brauereiwagen und Trachtengruppen aus dem ganzen Land.

Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Alljährlich im Advent (24. November bis 23. Dezember 2021) verwandelt sich Stuttgart in eine funkelnde Weihnachtsstadt. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt, zählt mit seinen rund 290 wunderschön dekorierten Ständen nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den größten und schönsten in Europa. Der festliche Lichterschmuck, die feierlichen Adventskonzerte im Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses und die regionalen Spezialitäten sorgen für traumhafte Weihnachtsstimmung, die jedes Jahr rund 3,5 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland begeistert. Zusammen mit den „Glanzlichtern Stuttgart“ auf dem Schlossplatz und dem „Wintertraum“ – die traditionelle Eislaufbahn –, erstrahlt die Innenstadt in der gesamten Vorweihnachtszeit. 
 

(457 Wörter im Artikel)

Generation Wein

Zwischen Tradition und neuen Einflüssen

Der Weinbau hat in der Region Stuttgart eine lange Tradition – ist aber auch offen für neue Trends. Dies zeigen nicht nur die Auszeichnungen, mit denen die Weingärtner alljährlich bedacht werden. 

Längst hat die Weinregion Stuttgart internationales Niveau erreicht. Dies belegen Jahr für Jahr zahlreiche Prämierungen: Beim renommierten Meiningers Rotweinpreis 2020 erzielte das Weingut Schwarz den ersten Platz in der Kategorie Lemberger. Die Felsengartenkellerei Besigheim wurde bei der Sommerverkostung 2020 von Mundus Vini mit „Großem Gold“ für den 2018er Muskateller Trockenbeerenauslese ausgezeichnet und ist damit der beste edelsüße Wein Deutschlands. Das Collegium Wirtemberg holte in der Kategorie der Cuvées beim Vinum Rotweinpreis des Kulinarik-Magazins „Vinum“ den 3. Platz, den 2. Platz erreicht das Weingut Escher bei der Rotweincuvée-Trophy Deutschland des Genussmagazins „falstaff“. Als erste deutsche Weingärtnergenossenschaft ist die Weinmanufaktur Untertürkheim seit 2019 mit dem Nachhaltigkeits- und Umwelt-Zertifikat „Fair’n Green“ ausgezeichnet. 

Bereits im 16. Jh. war Stuttgart eine der größten Weinbaugemeinden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Heute werden in der Region Stuttgart vor allem die Rotweinsorten Trollinger, Lemberger und Spätburgunder angebaut. Trollinger gehört so untrennbar zur Region wie Porsche und Mercedes-Benz zu Stuttgart. Der fruchtige, leichte Rotwein reift spät und kann auch jung und gut gekühlt getrunken werden. Ursprünglich kommt die Rebsorte mit den großen Trauben aus Südtirol und dem Trentino, wo er Vernatsch heißt. Dennoch liegt die Vermutung nahe, dass sich der Name Trollinger einst aus „Tirolinger“ abgeleitet hat. Bei den weißen Sorten darf der Riesling nicht fehlen, den die Wengerter zu herausragenden Weinen keltern. Weitere Rebsorten sind Kerner, Weißburgunder und Sauvignon Blanc. 

Stuttgarts Topografie ist einmalig in Deutschland. Die Innenstadt liegt in einem Kessel umschlossen von grünen Hügeln. Durch die einzigartige Lage finden sich sogar in der Innenstadt Weinberge. Um die steilen Terrassen bewirtschaften zu können, wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert Treppen und Wege, die sogenannten Stäffele, angelegt. Als einzige deutsche Großstadt verfügt die Landeshauptstadt Stuttgart über eine stadteigene Rebfläche von rund 16 ha,  Diese verteilt sich auf neun verschiedene Lagen, von denen ein Großteil steile Terrassenweinberge, kleine Parzellen und schwer zugängliche Flächen sind. Seit August 2020 wird das Weingut nach den Richtlinien des Bioland Verbandes bewirtschaftet. Der erste Bioland-Wein soll 2023 auf den Markt kommen. In der neuen Vinothek des Weinguts Stadt Stuttgart (Dezember 2020) in der Innenstadt, können die stadteigenen Weine probiert und auch direkt gekauft werden. 

Die Jungwinzer aus der Region Stuttgart – die teils in zweiter oder dritter Generation tätig sind – bringen frischen Wind in die Weinbauszene. So präsentieren sich beispielsweise 17 Jungwinzer seit 2018 auf dem jährlichen Stuttgarter Weindorf in einer eigenen Laube. Neben ausgezeichneten Weinen sind die jungen Wengerter auch in anderen hochprozentigen Bereichen aktiv: Der Gin „GINSTR“, der zu den besten Gins der Welt zählt, entstand in Zusammenarbeit mit Markus Escher vom Weingut Escher. 

Seit Oktober 2020 ist die Landeshauptstadt Stuttgart offizieller Weinsüden-Weinort. Die Auszeichnung wurde von der Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg (TMWB) vergeben und prämiert erstmals Städte und Gemeinden, die auf eine lange Geschichte des Weinbaus zurückblicken.

(485 Wörter im Artikel)

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