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  • Maultaschen, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Stuttgarter Weindorf, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Weinbaumuseum, © Stuttgart-Marketing GmbH / Roland Halbe
  • Markthalle, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Weihnachtsmarkt Stuttgart, © Stuttgart-Marketing GmbH / Jean-Claude Winkler
  • Sommerbesen, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Zwiebelrostbraten, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Schwäbische Spezialität: Linsen und Spätzle, © Stuttgart-Marketing GmbH
  • Feste in Stuttgart, © Stuttgart-Marketing GmbH
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Pressemappe Genuss

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Stuttgart für Genießer

Noch ein Viertele, bitte!

Das kulinarische Angebot der Landeshauptstadt Baden-Württembergs ist groß: Von kulinarischen Hochgenüssen und bodenständigen Köstlichkeiten über wohlmundende Weine und erfrischende Biere bis hin zu informativen Rundgängen im Weinbaumuseum und spannenden Brauereiführungen – hier bleibt garantiert kein Wunsch offen.

22 Sternerestaurants gibt es in der Region Stuttgart, neun davon in der Landeshauptstadt selbst. Neben regionalen Köstlichkeiten ist unter anderem auch die asiatische oder französische Küche vertreten. Das Angebot reicht von traditionell, klassisch und gehoben bis hin zu kreativ und modern. Eine kleine Auswahl: Die Wielandshöhe setzt auf Bio und artgerechte Tierhaltung, das Top-Air ist Europas einziges Flughafenrestaurant mit einem Michelin-Stern und die Speisemeisterei ergänzt ihr Angebot durch Themenabende oder Kunstausstellungen, die auf die Menüs abgestimmt sind.

Nicht mit einem Stern ausgezeichnet, aber ausgezeichnet gut ist die schwäbische Hausmannskost. Neben „Linsen mit Spätzle und Saitenwürschtle“ zählen auch andere typische Gerichte wie „Herrgottsb’scheißerle“ (Maultaschen), „Gaisburger Marsch“ (Eintopf mit Kartoffeln, Spätzle und Würstchen) oder „Ofenschlupfer“ (Süßspeise mit Vanillesoße) zu den regionalen Spezialitäten. Diese können sowohl in den schwäbischen Restaurants, als auch in den temporären Besenwirtschaften genossen werden. Berühmt sind sie nicht nur wegen ihrem Erkennungsmerkmal, dem Besen über der Eingangstüre, sondern auch für ihre selbstgemachten Weine.

Schwer fällt die Auswahl des guten Tropfens vor allem auf dem Stuttgarter Weindorf im Spätsommer. Bei rund 500 verschiedenen Württemberger Weinen wäre Bacchus höchstpersönlich auf Wolke Sieben. Das knapp zweiwöchige Weinfest findet alljährlich auf dem Markt- und Schillerplatz, wie auch in der Kirchstraße statt. Schwäbische Spezialitäten und internationale Delikatessen, ein buntes Musikprogramm sowie eine einzigartige Atmosphäre runden das Fest ab. 

Nach dem Weindurst kommt der Wissensdurst. Stillen kann man ihn in einem Fachwerkbau aus dem Jahre 1907, dem Weinbaumuseum Stuttgart. Hier in der Alten Kelter in Uhlbach sind 2000 Jahre Weinbaugeschichte untergebracht. Während einem Rundgang durch das Haus können Besucher unter anderem historische und zeitgenössische Weinbautechniken kennen lernen, charakteristische Fruchtaromen aus dem Bukett der Weine erschnuppern oder herausfinden, was es mit dem schwäbischen Begriff „Bodagfährtle“ auf sich hat. Das Weinbaumuseum Stuttgart kann auch im Rahmen einiger der vielen Weintouren der Stuttgart-Marketing GmbH besichtigt werden. Hier reicht das Angebot von der klassischen Weinprobe bis hin zu einer Kombination aus Streifzug im Grünen und Museumsrundgang. Anschließend lädt die hauseigene Vinothek zum Verweilen und Genießen ein.

Nicht nur mit Wein, sondern auch mit Bier prostet man sich in Stuttgart zu. In Strömen sprudelt der Gerstensaft jedes Jahr beim Cannstatter Volksfest auf dem Wasen. Hier locken rasante Fahrgeschäfte und bunte Essensbuden jeden Herbst rund 3,5 Millionen Besucher an. Natürlich dürfen auch die acht Festzelte und das Almhüttendorf nicht fehlen, die ihre Gäste während des dreiwöchigen Rummels mit Bier, regionaler Küche und fetzigem Bühnenprogramm verwöhnen. 

Ebenso wie die Weinkelterei, so wird auch die Bierherstellung in der Landeshauptstadt als Wissenschaft betrieben. Im Rahmen einer Brauereiführung des Hauses Dinkelacker-Schwaben Bräu kann der Herstellungsprozess von Anfang bis Ende, von Hopfen bis Malz nachvollzogen werden. Die zweistündige Besichtigung erstreckt sich über weite Teile des Geländes und fordert von ihren Teilnehmern neben Tast- und Geruchssinn natürlich auch den Geschmackssinn ein. Noch näher am fertigen Produkt ist der Besucher nur noch bei einer Bierverkostung. Ausgewählte Brauereigaststätten in der Innenstadt laden zu Bierverkostungen ein. 

Für eine kleine Stärkung nach der kühlen Erfrischung, ist eine Brezel genau das Richtige. Das salzige Laugengebäck entstand einer schwäbischen Sage nach aus der Not heraus: Der erste Herzog von Württemberg, Graf Eberhard im Barte, drohte einem frevelhaften Bäcker mit der Hinrichtung, sollte dieser nicht ein Gebäck erfinden, durch das die Sonne drei Mal scheint. Inspiriert von seiner Frau, die mit verschränkten Armen vor ihm stand, gelang dem Bäcker das scheinbar Unmögliche. Traditionell wird die Brezel in einem von vier sogenannten Brezelkörbchen, einem Ein-Quadratmeter-Häuschen mitten auf der Königstraße erworben. Sie ist aber auch bei jedem Bäcker im Angebot und schmeckt am besten frisch aus dem Ofen!

Die Markthalle Stuttgart rundet das kulinarische Profil der schwäbischen Genussmetropole ab. Der lichtdurchflutete Jugendstilbau mit seiner einzigartigen Atmosphäre feierte 2014 sein einhundertjähriges Bestehen. Ausgewählte Spezialitäten aus aller Herren Länder, drei Gastronomiebetriebe sowie zahlreiche Probierstände erfreuen an sechs Tagen der Woche die Besucher und vermitteln pure Lebensfreude. Die Markthalle Stuttgart – ein Kurzurlaub im Süden.

(665 Wörter im Artikel)

Weihnachtliches Stuttgart

Vom traditionellen Weihnachtsmarkt bis zur modernen Weihnachtsbeleuchtung

Im Winter laden zahlreiche Attraktionen Einheimische und Touristen zum Verweilen und Genießen ein. Glühwein, Punsch und Lebkuchen gehören genauso zur Weihnachtszeit wie stimmungsvolle Lichter und adventliche Geschichten. All das gibt es in Stuttgart zu entdecken, wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden. 

Glanzlichter Stuttgart
Seit dem Winter 2018 sorgen die „Glanzlichter Stuttgart“ für eine außergewöhnliche und zauberhafte Weihnachtsatmosphäre in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Herzstück der Installationen sind bis zu sechs Meter hohe Lichtskulpturen auf dem Schlossplatz, die acht touristische Highlights der Stadt repräsentieren, darunter beispielsweise das Mercedes-Benz Museum, das Porsche Museum und der Fernsehturm. Mit Einbruch der Dunkelheit werden die Figuren auf dem Schlossplatz zum Leben erweckt: Zu jeder halben Stunde erleben die Besucher eine außergewöhnliche Licht- und Soundshow vor der stimmungsvollen Kulisse des Neuen Schlosses. Und auch zwischen den Soundshows dürfen sich die Besucher auf außergewöhnliche Lichteffekte freuen. Die in der Mitte des Platzes befindliche Jubiläumssäule zeigt sich deutlich als illuminiertes Highlight und als Herzstück des Schlossplatzes – sie wird festlich beleuchtet und mit tausenden Lichtern geschmückt. Im Rahmen der „Glanzlichter Stuttgart“ wird neben den Lichtkunstwerken auf dem Schlossplatz auch die 1,2 km lange Königstraße – Deutschlands längste Fußgängerzone – illuminiert. Rund 110 Bäume mittig der Einkaufsstraße werden mit zigtausenden LED-Lampen eingekleidet und lassen diese Abend für Abend in einem warm-weißen Licht erstrahlen. 
Weitere Informationen unter: www.glanzlichter-stuttgart.de

Stuttgart Weihnachtstour 
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Advent, dreht die „Stuttgart Weihnachtstour“ auch in diesem Jahr wieder ihre Runden durch Stuttgart. Die 45-minütige kurzweilige Rundfahrt im festlich dekorierten Doppeldeckerbus sorgt für eine besondere Stimmung – zu hören gibt es adventliche Anekdoten aus Stuttgarts Vergangenheit und Gegenwart. Besonders schön: Von den Anhöhen rund um Stuttgart bieten sich herrliche Aussichten auf die hell erleuchtete Innenstadt. Die weihnachtliche Citytour verkehrt zwischen dem 25. November und 23. Dezember 2020. Auch von Gruppen oder Firmen kann die Stuttgart Weihnachtstour für deren Weihnachtsfeiern gebucht werden.
Weitere Informationen unter www.stuttgart-citytour.de 

Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Vom 25. November bis 23. Dezember 2020 findet der Stuttgarter Weihnachtsmarkt statt. Mit rund 290 Ständen und einer über 300-jährigen Tradition zählt er zu den schönsten Deutschlands und zu den ältesten und größten in Europa. 1692 wurde er erstmalig urkundlich erwähnt, seine Wurzeln reichen aber weiter zurück. Vom Neuen Schloss und Königsbau über den Schillerplatz mit Altem Schloss und Stiftskirche bis zum Marktplatz erstrecken sich die Weihnachtsmarktbuden. Ob Nikolaus mit weißem Rauschebart, traditionelle Krippenfiguren oder prächtige Winterlandschaften – in Stuttgart begeistern besonders die liebevoll geschmückten Dächer der einzelnen Buden. Besucher sowie eine Jury küren jedes Jahr die schönsten Weihnachtsmarktstände. Für den traditionellen schwäbischen Weihnachtsgenuss sorgen zahlreiche Spezialitäten und Köstlichkeiten: Der Springerle-Stand auf dem Marktplatz ist seit über einem Jahrzehnt auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Neben den Modeln, den Hohlformen aus Holz, wird hier auch das spezielle Anisgebäck angeboten. Das Hutzelbrot, ein süßes Früchtebrot aus dunklem Brotteig, darf natürlich bei keinem Weihnachtsmarkt-Bummel durch Stuttgart fehlen. Weihnachtliche Mitmach-Aktionen, eine echte Mini-Dampflok und die Tiere in der lebenden Krippe bringen auch Kinder zum Staunen. 
Das Stuttgarter Rathaus verwandelt sich während der Adventszeit in einen überdimensionalen Adventskalender. Täglich wird ein „Türchen“ geöffnet und so erscheinen nach und nach die Wappen der Stuttgarter Stadtbezirke. Die Eröffnung des Stuttgarter Weihnachtsmarktes findet am 25. November um 18 Uhr im Renaissance- Innenhof des Alten Schlosses statt. An jedem Abend erklingt in diesem Innenhof auch das Weihnachtskonzert. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist Montag bis Donnerstag von 10 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 10 bis 22 Uhr, sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet. 
Weitere Informationen unter: www.stuttgarter-weihnachtsmarkt.de 

Christmas Garden 
Wer eine Leidenschaft für Architektur, Natur und zeitgenössische Lichtkunst hat, wird im Christmas Garden Stuttgart finden, was er sucht. Im Winter verwandelt sich die Wilhelma in eine romantische Märchenlandschaft mit glitzernden Lichtattraktionen und audiovisuellen Effekten. Der etwa zwei Kilometer lange Rundweg führt Besucher zum Beispiel an leuchtenden Tierskulpturen und Laseranimationen im Mammutwald vorbei. 
Weitere Informationen unter: www.christmas-garden.de/stuttgart 


Noch mehr weihnachtliche Angebote sowie Weihnachtsmärkte in der Region finden Sie unter www.stuttgart-tourist.de 

(646 Wörter im Artikel)

Genuss-Region Stuttgart

Von traditionellen Festen bis zu internationaler Sterneküche

Ob Haute Cuisine oder schwäbische Spezialitäten, feine Weine oder erfrischende Biere, feiern auf traditionellen Festen oder wandern in den Weinbergen – in der Region Stuttgart lässt sich Genuss auf vielerlei Weise entdecken und erleben. 

22 Sternerestaurants gibt es in der Region Stuttgart, allein neun davon in der Landeshauptstadt selbst. Mit dem „Top Air“ findet sich in Stuttgart – übrigens schon seit 1991 – Europas einziges Flughafenrestaurant. Am höchsten, zumindest geografisch gesehen, strahlt der Stern über der „Wielandshöhe“. Dort oben genießt man nicht nur gutes Essen, sondern auch einen wunderbaren Blick in den Stuttgarter Talkessel. In der Innenstadt liegt das Restaurant 5, welches 2019 vom Gourmetführer „Der große Guide“ die Auszeichnung „Lifestyle-Restaurant 2020“ erhielt. 
Nicht mit einem Stern ausgezeichnet, aber ausgezeichnet gut ist die regionale, schwäbische Küche. In den Weinstuben und temporären Besenwirtschaften werden Maultaschen, die sogenannten „Herrgottsb’scheißerle“, Linsen mit Spätzle oder Rostbraten serviert. Dazu schmeckt am besten ein regionaler Wein. Die Auswahl reicht von Lemberger bis Syrah und von Chardonnay bis Riesling. Nicht nur beim Trinken ein Genuss: Die Weinberge in der Region Stuttgart laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Durch Stuttgarts einmalige Lage erstrecken sich die Weinberge sogar bis in die Innenstadt. Die Qualität der regionalen Weine hat sich in den letzten 20 Jahren enorm gesteigert. Regelmäßig werden die hiesigen Weingärtner mit internationalen Prämierungen ausgezeichnet. Die Brüder vom Weingut Aldinger wurden 2019 vom Kulinarik-Magazin „Vinum“ als Winzer des Jahres ausgezeichnet, das Collegium Wirtemberg holte in der Kategorie der Cuvées beim Vinum Rotweinpreis den 3. Platz. Als erste deutsche Weingärtnergenossenschaft wurde die Weinmanufaktur Untertürkheim mit dem Nachhaltigkeits- und Umwelt-Zertifikat „Fair’n Green“ ausgezeichnet. Dank ihrer Topografie punktet die Region Stuttgart mit zahlreichen Aussichts- und Genießerplätzen, die zum Teil auch bewirtschaftet sind. 
Nicht nur mit Wein, sondern auch mit Bier prostet man sich in Stuttgart zu. Gefeiert wird unter anderem auf dem bekannten Cannstatter Volksfest, wo die großen Stuttgarter Brauereien die Gäste in ihren Bierzelten mit dem beliebten Gerstensaft versorgen. Daneben finden alljährlich noch viele weitere traditionelle Feste in der Region Stuttgart statt, wie das Filderkrautfest, das Esslinger Zwiebelfest oder das Stuttgarter Weindorf. 


Viele kulinarischen Produkte aus der Region Stuttgart sind heute bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Familienbrauerei Dinkelacker braut seit mehr als 130 Jahren in Stuttgart – und seit über 10 Jahren auch wieder das Kultbier „Wulle“ –, Kessler ist Deutschlands älteste Sektkellerei. Das Schokoloadenquadrat „Ritter Sport“ kommt ebenso aus der Region Stuttgart wie Hochland, die Kaffeerösterei mit langer Tradition.

(400 Wörter im Artikel)

Spätzle, Wein und Schokolade

Regionale Produkte und schwäbische Köstlichkeiten

In der Region Stuttgart weiß man zu genießen. Galt Stuttgart früher als Schokoladen-Hauptstadt Deutschlands, ist ihr Ruf als Weinbauregion heute bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 

An Maultaschen, Gaisburger Marsch oder Linsen mit Spätzle führt in der Region Stuttgart kein Weg vorbei. Zusammen mit Rostbraten, Kartoffelsalat, Kässpätzle und Ofenschlupfer gehören sie zu den beliebtesten schwäbischen Gerichten. In einigen von ihnen hat sich die schwäbische Sparsamkeit in ihrer schönsten Form manifestiert: Was vom Tage übrigbleibt, landet im Suppentopf oder versteckt sich unter einer Teighülle. Beliebtester Snack ist die Brezel, die zu jeder Tageszeit – mit Butter oder pur – gegessen wird. Angeblich entstand sie aus der Not heraus. Um seiner Hinrichtung zu entgehen, sollte ein Bäcker im 15. Jahrhundert ein Gebäck erschaffen, durch das drei Mal die Sonne scheint. Am besten genießt man die schwäbischen Spezialitäten in den traditionellen Weinstuben oder temporären Besenwirtschaften der Weingärtner. Als Zeichen, dass geöffnet ist, hängt ein Besen an der Tür. Ausgeschenkt wird dort nur der hauseigene Wein, der aus den für die Region typischen Henkelgläsern getrunken wird. 

Auch wenn es heute fast in Vergessenheit geraten ist, zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Stuttgart „Schokoladenstadt“. Waldbaur – bekannt für seine Katzenzungen –, die Schokoladenfabrik Moser-Roth und Eszet waren hier ansässig. Bis heute überdauert hat Ritter Sport. 1912 gründeten Alfred Eugen Ritter und seine Ehefrau Clara in Stuttgart-Bad Cannstatt eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. 1930 zog das Unternehmen aus Platzgründen nach Waldenbuch, wo auch heute – 90 Jahre später – noch der Firmensitz ist. Auf Clara Ritter geht auch das quadratische Format zurück. Sie hatte die Idee, eine Schokolade zu produzieren, die ohne zu brechen in jede Sportjacke passt und dennoch das gleiche Gewicht wie eine Langtafel hat – der damalige Name „Ritter’s Sport Schokolade“ war geboren.

Stuttgart steht nicht nur für Schokoladen-, sondern auch ausgezeichneten Kaffeegenuss. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bringt Gustav Hunzelmann den Kaffee nach Stuttgart: In der Königstraße 45 eröffnet er seine eigene Kaffeerösterei. Das Unternehmen expandiert und zieht 1968 in einen hochmodernen Neubau in Stuttgart-Degerloch. Heute führt Martina Hunzelmann, die Enkeltocher des Firmengründers, mit großem Erfolg das Unternehmen. Neben Kaffee und zwei Holanka-Kaffeebars in Stuttgart betreibt Hochland seit 2010 seine eigene Chocolaterie.
Ob Hopfen- oder Rebensaft – die Region Stuttgart punktet mit beidem. Die Familienbrauerei Dinkelacker, gegründet von Carl Dinkelacker, braut seit mehr als 130 Jahren in Stuttgart. Als Erster in Stuttgart braut er im Jahr 1900 ein Bier nach Pilsener Brauart, heute als CD-Pils bekannt. Ein paar Jahre früher gründete Ernst Immanuel Wulle seine gleichnamige Brauerei. 1971 übernimmt Dinkelacker Wulle und 2008 kehrt auch das Kultbier „Wulle“ wieder auf den Markt zurück. 

Unumgänglich in der Region Stuttgart ist das Thema Wein. Als einzige deutsche Großstadt verfügt die Landeshauptstadt Stuttgart über ein stadteigenes Weingut mit einer Rebfläche von rund 16 Hektar, verteilt auf acht verschiedene Lagen. Die Weinberge prägen auch das Landschaftsbild in der Region und blicken auf eine lange Tradition zurück. Eben jene lockte Georg Christian Kessler 1826 nach Esslingen, wo er die erste Sektkellerei – heute Deutschlands älteste – gründete. 
Für alle, die die regionalen Weine auch daheim genießen möchten, gibt es zum Beispiel bei Feinkost Böhm, in der Markthalle und bei der Weinhandlung Kreis eine große Auswahl. 

Weitere Informationen sowie schwäbische Rezepte zum Nachkochen gibt es unter: www.tastystuttgart.de

(537 Wörter im Artikel)

Im Sternenhimmel – Stuttgart is(s)t ausgezeichnet

Ein kulinarischer Streifzug durch das gastronomische Stuttgart

Der Gourmethimmel über Stuttgart strahlt. Die baden-württembergische Landeshauptstadt darf sich seit 2019 mit neun Sternerestaurants schmücken. Zudem haben 13 Gourmettempel in der Region Stuttgart vom Guide Michelin den kulinarischen Ritterschlag erhalten. Aber auch wer es kulinarisch bodenständig mag, wird hier fündig. 

Neun Sterne für Stuttgart: Zauberlehrling, Hupperts, Délice, Olivo, Speisemeisterei, Restaurant Top Air, Wielandshöhe, Zirbelstube, 5. Den ersten kulinarischen Höhenflug können Gäste, die mit dem Flugzeug anreisen, gleich am Flughafen Stuttgart erleben. Das Top Air leuchtet schon seit 1991 am Sternenhimmel und ist Europas einziges Flughafenrestaurant mit einem Michelin-Stern. Am höchsten strahlt der Himmelskörper über der „Wielandshöhe“ von TV-Koch Vincent Klink – was an der geografischen Lage des Restaurants liegt. Dort oben genießt man nicht nur gutes Essen, sondern auch einen wunderbaren Blick in den Stuttgarter Kessel. 2019 zeichnete der Gourmetführer Guide Michelin zudem erstmalig das Restaurant Zauberlehrling sowie das Hupperts mit je einem Stern aus.

Kulinarisch gesehen hat die Landeshauptstadt zwei Seiten, die von den Stuttgartern gleichermaßen geschätzt werden. Exquisit und hoch dekoriert auf der einen, schwäbisch und bodenständig auf der anderen Seite. Linsen mit Spätzle und Saiten sind das schwäbische Nationalgericht und Gaisburger Marsch ließ schon Altbundespräsident Horst Köhler im Schloss Bellevue auftischen. In Spezialitäten wie Gaisburger Marsch, Ofenschlupfer und Maultaschen hat sich die schwäbische Sparsamkeit in ihrer schönsten Form manifestiert. Was vom Tage übrig bleibt, landet im Suppentopf oder versteckt sich unter einer Teighülle. Um die Entstehung der schwäbischen Maultasche, die von der EU in ihrer Herkunftsbezeichnung geschützt ist, ranken sich viele Legenden. Eine besagt, dass die Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn, daher auch der Name Maultasche, in der Fastenzeit nicht auf Fleisch verzichten wollten. Kurzerhand versteckten sie die verbotene Speise vor den Augen des Herrn in einer Teighülle. Das brachte der Maultasche auch den volkstümlichen Beinamen „Herrgottsb’scheißerle“ ein.  

Stuttgart ist die größte Weinbaugemeinde Deutschlands und die einzige Großstadt mit einem eigenen städtischen Weingut. Typische Rebsorten sind Trollinger, Lemberger, Riesling und Weißburgunder. Was in der Region Stuttgart gekeltert wird, kann sich sehen lassen. 
Zu dieser Weinbautradition gesellt sich ein Trend: Das Brennen von Whisky. In der Region Stuttgart gibt es bereits zahlreiche Destillieren, in denen das flüssige Gold hergestellt wird. In Stuttgart war Günther Busch der Erste, der sich an den schwäbischen Single Malt herangewagt hat. In fünfter Generation wird in seiner Familie Hochprozentiges destilliert, Buschs Brennerei ist damit die älteste in Stuttgart.
Neben dem Whisky ist Gin in der Vergangenheit immer populärer geworden. Mittlerweile werden auch einige der Wacholderschnäpse in der Region Stuttgart produziert. Vorreiter unter den Stuttgarter Gins war der Applaus Stuttgart Dry Gin. Er enthält insgesamt 24 ausgewählte Botanicals und wird von Hand hergestellt. Der Ginstr Stuttgart Dry Gin ergänzt die regionalen Sorten seit 2016. 46 Botanicals wurden darin verarbeitet, das Aroma ist frisch und fruchtig mit leichten Rosmarinnoten. 2018 hat der Ginstr die Goldmedaille des World-Spirits Award gewonnen und ist Preisträger der „Gin & Tonic Trophy“ der IWSC (International Wine & Spirit Company) in London.

Weitere Informationen unter: www.stuttgart-tourist.de

 

(483 Wörter im Artikel)

Die Stuttgarter Feste

Stuttgart lädt zu seinen großen Festen ein

Traditionell finden in der baden-württembergischen Landeshauptstadt viele Feste statt, zu denen jedes Jahr Gäste aus aller Welt kommen und fröhlich mitfeiern.

82. Stuttgarter Frühlingsfest 
Traditionelle Karussells, hochmoderne Fahrgeschäfte und gemütliche Festzelte tummeln sich im Frühling auf dem Wasen. Vom 18. April bis 10. Mai 2020 findet Europas größtes und attraktivstes Frühlingsfest statt und lädt zum gemütlichen Bummeln und ausgelassenen Feiern ein. Rund 240 Schausteller, Festwirte und Marktkaufleute sorgen drei Wochen lang für beste Unterhaltung. 

30. Stuttgarter Sommerfest
Flanieren, schlemmen, genießen, tanzen – das elegante Open-Air-Fest findet jedes Jahr Anfang August (6. bis 9. August 2020) auf dem Schlossplatz und im Schlossgarten rund um den Eckensee statt. Die weißen Pavillons, unzählige Lichterketten und Lampions, die Kulisse des Neuen Schlosses, das vielfältige kulinarische Angebot und die musikalischen Darbietungen unterschiedlichster Stilrichtungen machen das unverwechselbare Flair dieses noblen Sommerfestes aus.

44. Stuttgarter Weindorf
Vom 26. August bis 6. September 2020 kommen wieder Weinkenner und -liebhaber aus aller Welt in die baden-württembergische Landeshauptstadt. Bereits 44 Jahre in Folge schenken die rund 30 Wirtinnen und Wirte in den stimmungsvoll dekorierten Weinlauben hervorragende Weine aus Württemberg aus. Dazu serviert die Stuttgarter Gastronomie schwäbische Spezialitäten wie Maultaschen, Käsespätzle, Schupfnudeln mit Kraut und vieles mehr. 

175. Cannstatter Volksfest
17 Tage (25. September bis 11. Oktober 2020) lang geht's um die 26 Meter hohe Fruchtsäule – das Wahrzeichen des 1818 ursprünglich als Erntedankfest gegründeten Cannstatter Volksfestes – rund. Mit seinen zahlreichen Fahrgeschäften zählt es mittlerweile zu den größten Volksfesten der Welt. Die Wildwasserbahn, das Riesenrad und der bunte Krämermarkt begeistern Millionen von Besuchern. In den großen Bierzelten der Stuttgarter Brauereien, die jeweils bis zu 5.000 Besuchern Platz bieten sowie in den Landbrauereizelten und Biergärten läuft der Bierhahn nahezu ununterbrochen und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Den Auftakt bildet jedes Jahr der große Volksfest-Umzug mit prächtig dekorierten vier- und sechsspännigen Brauereiwagen und Trachtengruppen aus dem ganzen Land.

Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Alljährlich im Advent (25. November bis 23. Dezember 2020) verwandelt sich Stuttgart in eine funkelnde Weihnachtsstadt. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt, zählt mit seinen rund 290 wunderschön dekorierten Ständen nicht nur zu den ältesten, sondern sicherlich auch zu den größten und schönsten in Europa. Der festliche Lichterschmuck, die feierlichen Adventskonzerte im Renaissance-Innenhof des Alten Schlosses und der „Wintertraum" auf dem Schlossplatz sorgen für traumhafte Weihnachtsstimmung, die jedes Jahr Millionen Besucher begeistert. 
 

(378 Wörter im Artikel)

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